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Sharm el Sheikh liegt an der südlichen Spitze der Halbinsel Sinai an der Küste zwischen dem Golf von Suez und dem Golf von Aqaba. Die Berge des Sinai sind direkt hinter der Stadt Sharm el Sheikh. Das Klima hier ist trocken und in den Sommermonaten klettert das Thermometer gern einmal auf über 35 Grad Celsius. Die Winterzeit ist allerdings um einiges kühler, die durchschnittlichen Temperaturen betragen dann gerade einmal zwölf bis sechzehn Grad Celsius. In den Monaten Mai bis August sind nahezu gar keine Niederschläge zu verzeichnen. Daraus ergibt sich, dass die ideale Reisezeit für einen Besuch in Sharm el Sheikh in den Frühlingsmonaten und im Herbst liegt. Die touristische Infrastruktur ist hier aber so gut ausgebaut, dass ein Besucher auch in den Wintermonaten nicht vor verschlossenen Türen steht. Eine rechtzeitige Anfrage, gerade bei privaten Vermietern, ist aber angebracht.
Natürlich steht bei einem Besuch in Sharm el Sheikh das Tauchen an erster Stelle der Aktivitäten. Im Vergleich zu anderen Orten am Roten Meer befinden sich in Sharm el Sheikh die meisten Tauchreviere und vor allem die bedeutendsten vom gesamten Golf von Aqaba. Korallen, Schnecken und Seesterne können hier bewundert werden, die Unterwasserwelt ist so vielfältig, wie an kaum einer anderen Stelle. Auch Schildkröten, Igel- und Kugelfische, Barsche, Feuerfische, Rochen und ab und zu sogar Haie können beobachtet werden.
Die beliebtesten Riffs im Tauchrevier von Sharm el Sheikh sind in Ras Mohammed und in der Straße von Tiran zu finden, allerdings bedeutet dies nicht, dass andere Tauchreviere weniger interessant sind. In der Straße von Tiran befinden sich insgesamt vier Riffs. Am so genannten Jackson Riff ist das Wrack des Schiffes Lara zu sehen, überhaupt besitzt das Wracktauchen vor Sharm el Sheikh einen großen Stellenwert.
Lokale Tauchplätze befinden sich zwischen den beiden genannten Revieren. Wer die Riffe in Ras Mohammed besucht, der findet hier sehr viele bedeutende und nahe beieinander gelegene Riffe. Das Riff Alternatives, etwas weiter westlich gelegen, lockt ebenfalls mit dem Wracktauchen. Hier liegt die Dunraven, die im Jahr 1873 sank und vom Heck aus erkundet werden kann.
Im Golf von Suez liegt das Wrack der Thistlegorm. Wer dieses Wrack erkunden will, der sollte in Sharm el Sheikh gegen 04:00 Uhr aufbrechen, da die Strecke bis dorthin doch etwas weiter ist.
Alle Tauchgebiete in Sharm el Sheikh lassen sich auf Tagesexkursionen besuchen, die Boote, die die Reviere ansteuern, verlassen Sharm el Sheikh in der Naama Bay oder in Ras Umm Sid. Allerdings muss man auch sagen, dass die Beliebtheit der Reviere anhand der Anzahl der Besucher erkennbar ist. Nicht selten ankern hier nämlich bis zu zwanzig Boote an ein und derselben Stelle. Von vielen Tauchbasen werden daher so genannte Tauchsafaris veranstaltet, die eine Alternative zur alleinigen Anreise zu den Riffs darstellen.
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Die nötige Ausrüstung zum Tauchen kann in den meisten Tauchbasen in und um Sharm el Sheikh ausgeliehen werden. Zu allen Fahrten muss aber ein Tauchpass mitgenommen werden. Wer die Riffe von Ras Mohammed besuchen will, der benötigt im Übrigen ein landesweit gültiges Visum.
Tauchen kann in Sharm el Sheikh auch direkt vor Ort erlernt werden. Die Lehrgänge sind in der Regel auf eine Dauer von einer Woche ausgelegt und die Freiwassertauchgänge werden in den lokalen Revieren und an den so genannten Hausriffs durchgeführt.
Wer zum Tauchen nach Sharm el Sheikh kommt, der sollte wissen, dass die bevorzugte Kommunikationssprache Englisch ist, was mit der Internationalität der Besucher und auch der Anbieter vor Ort zu tun hat.
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